Bildung & Forschung
Finanzkompass
Der Finanzkompass 2012 ist ausgeschrieben.
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Der Finanzplatz Hamburg e.V. möchte mit dem Finanzkompass den Austausch und die Zusammenarbeit der Finanzwirtschaft mit Wissenschaft und Forschung fördern sowie ein wachsendes Interesse der Öffentlichkeit für den Finanzplatz Hamburg herstellen.
Ziel ist es, wissenschaftliche Finanzinnovationen bekannter zu machen, und den Gewinnern die Möglichkeit zu bieten, sich mit Unternehmen und Institutionen der Hamburger Finanz- und Versicherungsbranche zu vernetzen.
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Innovative wissenschaftliche Arbeiten und Projekte aus dem Finanz- und / oder Versicherungsbereich (z.B. BWL, VWL, Jura oder wirtschaftsnahe Fachrichtungen). Die wissenschaftliche Leistung sollte nicht älter sein als ein Jahr und muss bis zum Ende der Bewerbungsfrist veröffentlicht sein. Maßgebend ist das Datum der Veröffentlichung.
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Wissenschaftler, Doktoranden oder Studenten wissenschaftlicher Institute und Forschungseinrichtungen (Einzelpersonen oder Teams).
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Wissenschaftliche Exzellenz:
Die wissenschaftliche Leistung muss dem Stand von Forschung und Wissenschaft hinsichtlich Aktualität, Qualität und Originalität genügen.
Relevanz für die Finanz- und / oder Versicherungswirtschaft: Aus der Kurzbewerbung muss hervorgehen, welche Bedeutung die Leistung für Unternehmen der Branche oder für die Branche insgesamt hat.
Nachhaltigkeit der wissenschaftlichen Leistung: Es muss deutlich werden, welche nachhaltige Wirkung die wissenschaftliche Leistung entfalten könnte.
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Die Jury setzt sich entsprechend der Bewertungskriterien aus Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Politik zusammen. Die Mitglieder der Jury werden vom Vorstand des Finanzplatz Hamburg e.V. berufen.
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Das Bewerbungsverfahren ist dreistufig:
- Kurzbewerbung: Bewerber werden gebeten, zunächst eine Kurzbewerbung von maximal drei DIN A4-Seiten einzureichen. Die wissenschaftliche Methodologie und die Ergebnisse der Arbeit müssen gesondert herausgearbeitet werden. Bitte geben Sie bei Dissertationen, Master-, Diplom- und anderen Abschlussarbeiten die Benotung an.
- Drei Finalisten stellen der Jury ihre Bewerbung vor: Die Jury wählt die drei besten Bewerber aus. Diese Bewerber werden zur Endrunde Ende Oktober 2012 nach Hamburg eingeladen. Hier haben sie die Möglichkeit, ihre Leistung persönlich den Jurymitgliedern zu erläutern.
- Bekanntgabe der Entscheidung: Die Entscheidung der Jury wird im Rahmen eines Senatsempfangs am 12. November 2012 im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg bekannt gegeben. Alle drei Finalisten werden zur Preisverleihung eingeladen.
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Der Finanzkompass ist mit 10.000 Euro dotiert.
Der Finanzplatz Hamburg e.V. bietet den Gewinnern und den Finalisten die Chance, sich mit Unternehmen und Institutionen der Hamburger Finanz- und Versicherungsbranche zu vernetzen. Abstracts der Arbeiten der Finalisten veröffentlichen wir auf unserer Homepage.
Des Weiteren besteht für den Gewinner die Möglichkeit, einen wissenschaftlichen Artikel im Jahrbuch 2013/2014 des Finanzplatz Hamburg e.V. zu veröffentlichen und einen Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Finanzwirtschaft trifft Wissenschaft“ vor Vertretern der Hamburger Finanz- und Versicherungswirtschaft zu halten.
Alle drei Finalisten erhalten für ihre Leistung eine Auszeichnung in Form einer Urkunde.
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Bewerbungsfrist ist der 7. September 2012 (Datum des Poststempels).
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir spätere Bewerbungen nicht akzeptieren können. Ein Anspruch auf eine Teilnahme besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bitte stellen Sie Ihre wissenschaftliche Leistung auf maximal drei DIN A4 Seiten dar. Ergänzend besteht die Möglichkeit, die wissenschaftliche Arbeit selbst einzureichen. Bei der Beschreibung empfiehlt sich eine Orientierung an den im Auslobungstext des Preises aufgeführten Bewertungskriterien.
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Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktadresse und einen Ansprechpartner mit.
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Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung bis zum 7. September 2012 ein:
Finanzplatz Hamburg e.V.
c/o Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg
Ansprechpartner: Michael Konow
Telefon: +49 (0)40 / 36 13 85 03
Telefax: +49 (0)40 / 36 13 86 49
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Die Preisträger 2011
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Sieger: Dr. Markus Ampenberger
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Die Dissertation (TU München, Prof. Achleitner) untersucht die Unternehmenspolitik in börsennotierten Familienunternehmen. Familienunternehmen sind auch an der Börse von großer Bedeutung und stellten im Untersuchungszeitraum von 1995 bis 2006 rund 50% der 660 betrachteten Unternehmen im breitesten deutschen Aktienindex CDAX. Im Sinne der Analyse zählt ein Unternehmen als Familienunternehmen, wenn die Gründerfamilie mindestens 25% der Stimmrechte hält und/oder ein Mitglied der Gründerfamilie im Vorstand bzw. im Aufsichtsrat vertreten ist. In der Untersuchung nimmt die Gründerfamilie eine bedeutende Rolle in der Corporate Governance ein: sie hält im Durchschnitt rund 40% der Stimmrechte und ist in knapp 70% (40%) aller Familienunternehmen im Vorstand (Aufsichtsrat) vertreten. Die Unternehmenspolitik von Familienunternehmen unterscheidet sich deutlich von Nicht-Familienunternehmen: Sie haben eine bessere Eigenkapitalausstattung, sind fokussierter auf ihr Kerngeschäft und haben zum Teil höhere Investitionsquoten. Ihr Verschuldungsgrad liegt über 10-Prozentpunkte niedriger als der von Nicht-Familienunternehmen. Die Analyse zeigt, dass es den Gründerfamilien auch nach dem Börsengang gelingt, deutlichen Einfluss auf die Geschäftspolitik auszuüben. Dadurch können sie die Vorteile eines Börsengangs, insbesondere die Aufnahme von externem Eigenkapital zur Finanzierung weiteren Wachstums, nutzen und gleichzeitig ihren Einfluss über das Familienunternehmen zu einem gewissen Teil beibehalten.
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Finalist: Dr. Sebastian Rothe
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Die Dissertation (Universität Hamburg, Prof. Bassen) fasst Kraftwerkstechnologien als realwirtschaftliche Vermögensgegenstände auf und analysiert sie aus portfoliotheoretischen Gesichtspunkten. Für die Portfolioanalyse werden reale, europäische Kraftwerksdaten des Energieanbieters Platts verwendet. Die finanzwirtschaftliche Bewertung der einzelnen Kraftwerke beruht auf einem erweiterten Discounted Free Cashflow Modell. Dabei werden der Strom-, Brennstoff- und der CO2-Preis sowie Sonnenscheindauern und Windangebot als risikobehaftete Einflussgrößen in Abhängigkeit des jeweiligen Kraftwerkstyps aufgefasst und analysiert. Neben Rohstoffpreisen werden meteorologische Daten verwendet und Interdependenzen berücksichtigt. Mit Hilfe der identifizierten Zusammenhänge werden zukünftige Preispfade generiert, die in die Kraftwerksbewertung eingehen. Die Arbeit verfolgt einen dynamischen Ansatz, der die Veränderung des Kraftwerksparks im Zeitablauf und den resultierenden Ersatzbedarf explizit berücksichtigt. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass eine konsequente Ausrichtung der Investitionsstrategie auf Kraftwerkstechnologien, die wenig CO2 pro MWh generierten Strom freisetzen, nicht nur zu einem ökologisch, sondern auch zu einem ökonomisch effizienten Portfolio führen. Integraler Bestandteil des effizienten Erzeugungsportfolios sind regenerative Kraftwerkstechnologien wie Wind- und Photovoltaikenergie sowie Wasserkraftwerke.
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Finalist: Forscherteam Prof. Alexander Bassen Prof. Christian Kammlott Prof. Dirk Schiereck Jörg Tebben
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Das Projekt befasst sich mit dem kapitalmarktorientierten Erfolg der Konsolidierung in internationaler Schifffahrt und Hafenlogistik. Derzeit ist der strukturelle Wandel in der Schifffahrtsindustrie aber auch in der maritimen Infrastruktur in vollem Gange. Häfen sind dabei attraktive Anlageobjekte für institutionelle (und strategische) Investoren. Die Kapitalmarktstudie „Globalisierungsdruck und Konsolidierungsreaktionen“ untersucht den M&A-Erfolg in der internationalen Schifffahrtsindustrie. Sie kommt zum Ergebnis, dass die Schifffahrtsindustrie nicht die guten Marktbewertungen der allgemeinen Logistik erreicht. Im Schnitt verlieren Käuferunternehmen signifikant an Eigenkapitalwert. Allerdings werden europäische Transaktionen positiver beurteilt als asiatische, der Transaktionserfolg nimmt ab 1999 mit der Deregulierung der Märkte signifikant ab, insbesondere horizontale Transaktionen werden negativ beurteilt. Eine andere Kapitalmarktstudie analysiert die Kapitalmarktbewertung von Unternehmenszusammenschlüssen maritimer Infrastrukturdienstleister. Nach einer Konsolidierung verlieren maritime Infrastrukturdienstleister im Schnitt nicht an Eigenkapitalwert, aber kurzfristige, positive Werteffekte sind nicht dauerhaft. Dabei vernichten grenzüberschreitende, laterale Transaktionen tendenziell Aktionärswert, während nationale Akquisitionen das Potential zu Marktwertsteigerungen haben.
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Die Preisträger 2010
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Sieger: Dr. Lars Tegtmeier
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In der Dissertation (Universität Hamburg, Prof. Drobetz) wird ein Index konstruiert, der die Wertentwicklung geschlossener Schiffsfonds unter Berücksichtigung aller Renditekomponenten misst. Mit Hilfe des Indexes werden Portfoliobetrachtungen durchgeführt und insbesondere die Bedeutung von geschlossenen Schiffsfonds für die Asset Allocation untersucht. Der Performanceindex für geschlossene Schiffsfonds schafft die Grundlage, die Wertentwicklung geschlossener Schiffsfonds in einer für Wissenschaft und Praxis gleichermaßen aussagekräftigen Form zu messen und zu dokumentieren. Mit Hilfe einer Faktorenanalyse – einem multivariaten Verfahren der Statistik – wird die Existenzberechtigung des Performanceindexes für geschlossene Schiffsfonds empirisch belegt. Der Index enthält Informationen, die in anderen Schifffahrtsindizes (Charterratenindizes, Schiffspreisindizes, Branchenaktienindizes der Seeverkehrswirtschaft) nicht enthalten sind. Zusätzlich werden mit einem Mehrfaktorenmodell die Faktorsensitivitäten der Renditen geschlossener Schiffsfonds gegenüber neun globalen makroökonomischen Risikofaktoren analysiert und mit denen anderer Anlageklassen (Immobilien, Private Equity, Infrastruktur und börsennotierte Unternehmen der Seeverkehrswirtschaft) und ausgewählten nationalen und internationalen Aktienmärkten verglichen. Im Ergebnis weisen die Renditen geschlossener Schiffsfonds im Vergleich zu den anderen Aktien- und Anlagemärkten erhebliche Unterschiede auf. Damit qualifizieren sich geschlossene Schiffsfonds als eigenständige Assetklasse und können einen wertvollen Beitrag in Bezug auf die Diversifikationsmöglichkeiten gegenüber den betrachteten globalen systematischen Risiken leisten.
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Finalist: Olaf Schnier
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Der Aufsatz setzt sich mit der Refinanzierungsmöglichkeit der Schiffsbanken durch den Schiffspfandbrief auseinander und analysiert, inwiefern der durch die Wirtschafts‐ und Finanzkrise ausgelöste Einbruch der Frachtraten die Qualität dieses Wertpapiers beeinträchtigt. Der Aufsatz arbeitet heraus, wie eng die drei Rückgriffsstufen (schiffsfinanzierende Bank als Emittent, Schiffseigner als Darlehensschuldner, durch Schiffshypothek beliehenes Schiff) an den maritimen Märkten hängen und wie stark diese durch Krisen auf den Frachtmärkten getroffen werden. Für Investoren ist die Werthaltigkeit des Schiffs als letzte Rückgriffsstufe von Bedeutung. Um trotz der zyklischen Wertentwicklung von Gebrauchttonnage ausreichende Sicherheitspuffer im Deckungsstock zu haben, wurde die maßgebliche Schiffsbeleihungswertermittlungsverordnung (SchiffsBelWertV) 2008 novelliert und durch eine neue Höchstgrenze, welche auf den mittleren Schiffswert der letzten zehn Jahre abstellt, ergänzt. Ob diese den Pfandbriefinvestoren ausreichende Sicherheit bieten, wurde anhand von Second‐Hand‐Schiffswerten untersucht. Einerseits kann der Sicherheitspuffer bei Tankern und Schüttgutfrachtern als ausreichend bezeichnet werden. Andererseits übersteigen bei Containerschiffen die berechneten Restdarlehensbeträge die Werte der finanzierten Tonnage und die Investoren in Extremsituationen nicht vor Verlusten gefeit. Die Analyse deckt die besonderen Schwächen des Schiffspfandbriefs auf, die in dem engen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Emittent, Darlehensnehmern und hypothekarischer Sicherheit begründet ist. Die empirische Untersuchung zeigt zwar, dass die SchiffsBel‐WertV geeignet ist, in der Mehrheit der Fälle ausreichend konservative Beleihungswerte zu ermitteln. Bei derart zyklischen Märkten wie den maritimen führt dies jedoch zu erhöhten Risiken im Vergleich zu den klassischen Pfandbriefarten.
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Finalist: Forscherteam Prof. André Küster Simic Prof. Stefan Prigge Natalja Oborowskij
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Das Projekt geht der Frage nach, wie gut die Bewertungsqualität der neu entstehenden Zweitmärkte für Anteile in geschlossenen Schiffsfonds ist. Dazu werden zwei Marktwerte für das von einem Fonds gehaltene Schiff zueinander in Beziehung gesetzt. Als ersten Marktwert kann man aus dem Abschlusskurs für Fondsanteile am Zweitmarkt berechnen, wie die Zweitmarktteilnehmer das Fondsschiff bewerten: Fiktiv werden das gesamte Eigenkapital des Fonds zum Abschlusskurs und das gesamte Fremdkapital zum Buchwert gekauft und die wenigen Aktiva, die der Fonds neben dem Schiff hält, zum Buchwert abgegeben. Der zweite Marktwert repräsentiert die Lage am internationalen Markt für gebrauchte Schiffe. Aus dem monatlichen Überblick des Schifffahrtsdienstleisters Clarksons über den Gebrauchtschiffmarkt lässt sich ein marktbasierter Wert für das von einem Fonds gehaltene Schiff ermitteln (Referenzschiff). Mit diesem Ansatz werden zwei Hypothesen überprüft: An einem Zweitmarkt mit guter Bewertungsqualität ist die Lage am Markt für gebrauchte Schiffe eine wesentliche Determinante für die Abschlusskurse am Zweitmarkt (Hypothese 1). An einem Zweitmarkt mit guter Bewertungsqualität sollten die Unterschiede zwischen Fonds- und Referenzschiff in die Abschlusskurse eingehen (Hypothese 2). Die Untersuchung umfasst 99 Transaktionen in 20 Einschiffsfonds an mehreren Zweitmarktplattformen zwischen dem 1.10.2007 und dem 31.3.2008. Zur Hypothese 1 ergibt sich, dass an einem Zweitmarkt mit guter Bewertungsqualität die Lage am Markt für gebrauchte Schiffe eine wesentliche Determinante für die Abschlusskurse ist. Die Überprüfung der Hypothese 2 zeigt, dass an einem Zweitmarkt mit guter Bewertungsqualität die Unterschiede zwischen Fonds- und Referenzschiff in die Abschlusskurse eingehen sollten. Zusammenfassend gilt, dass bewertungsrelevante Informationen eine wichtige Rolle in Abschlusskursen an Zweitmärkten spielen und die Handelbarkeit an liquiden Zweitmärkten mit guter Bewertungsqualität sowohl bedeutsam für Finanz- als auch für die Realwirtschaft ist.
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Die Jury
| Dr. Karl-Joachim Dreyer |
Vorsitzender der Jury FINANZKOMPASS |
| Dr. Hans-Georg Jenssen |
Verband Deutscher Versicherungs-Makler e.V. |
| Dr. Friedhelm Steinberg |
Hanseatische Wertpapierbörse Hamburg |
| Prof. Holger Fleischer |
Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht |
| Prof. Henning Vöpel |
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) |
| Senator Frank Horch |
Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg |